Die BRN schickt Diplomaten auf die Reise.

Noch Fragen? Am Freitag vorbeikommen – oder am Samstag!

DiplomatenSchild

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und hier noch der Beitrag aus der SZ:

 

The Door to the Unknown is open. Ein Musiker radelt zu seinen Konzerten.

Kann man als Musiker die Konzerttermine per Fahrrad ansteuern? Diese Frage klärt der Dresdner Stefan Johansson, rechts im Bild, gerade auf seiner Tour The Door to the Unknown. Auf dieser Reise wird er ungewöhnliche Pfade erkunden und dabei Inspirationen für neue Songs sammeln. Apropos sammeln, auch hier geht er neue Wege. Hellerau

Schnell mal eine Route planen mit Finnder

BikeCityGuide hat zur Routing-App BikeCityGuide noch einen Online-Dienst namens Finnder gesellt. Finnder routet in den bereits angeschlossenen Städten und Regionen.

Die Besonderheit: Wie bei der App kann man Radtyp und Routenkomfort in drei Stufen auswählen. Entfernung und voraussichtliche Fahrtdauer werden angezeigt.

Praktisch: In der Adresszeile werden die Koordinaten von Start- und Zielpunkt angezeigt. So können Routen leicht archiviert oder beispielsweise in einer Mail an Freunde oder Geschäftspartner versendet werden.

Oder man kopiert den Code auf die Homepage und hat einen schicken Anfahrtplaner exklusiv für Radfahrer.

Finnder

Ein Triumvirat stellt sich in den Dienst der Stadt – SZ-Bike startet heute offiziell

SZ, DVB und Nextbike haben sich zusammengetan und stellen 500 neue Leihräder in Dresden auf.

P1040472_kompDie Macher heute am Stadion, noch etwas unsicher? P1040479_kompGPS am Heck, eine kleine aber entscheidende Innovation. Sie erlaubt es u. a., das Rad nach der Leihe wieder aufzufinden – wichtig für die Flexzone.

P1040480_kompUnd man kann hier seine Nutzerkarte über einen Sensor führen und sich einbuchen.

P1040495_kompWie hier in der Neustadt fehlen noch feste Stationen. Laut Projektleiter Markus Hendel ist es ein zähes Geschäft mit der Stadt, entsprechende Genehmigungen zu erhalten.

DSC_0007_kompAm Haus der Presse. Wenn man weitsichtige Grundeigentümer findet, ist es einfach.

Keine Angst mehr vor der „Kapitale des Kopfsteinpflasters“ – Ein innovatives Tool zeigt neue Wege für entspanntes Radfahren

Kapitale (Hauptstadt) des Kopfsteinpflasters klingt wohl nicht so toll wie etwa der informelle Titel Geburtenhauptstadt, mit dem sich die Landeshauptstadt so gerne schmückt. Für Dresdner Radler bahnt sich eine sensationelle Entwicklung an, die ich hier erstmals vorstellen darf. Unter dem sperrigen Titel „Street Quality Measurement Tool“ haben junge Wissenschaftler der TU Dresden ein Werkzeug  für den Radleralltag entwickelt, das aber noch viel mehr zu bieten hat als nur eine bequeme Radroute anzuzeigen.

Zum Jahreswechsel habe ich mal meine Datenbank angeworfen und herausgekommen ist zunächst dieses Bildschirmfoto.

Kopfsteinpflaster in Sachsen

Auf der Grundlage von SRTM-Höhendaten sieht man hier eine Openstreetmap-Auswertung von „surface = cobblestone“ für den Freistaat Sachsen. Unter oft geflicktem Asphalt verbirgt sich zumeist noch Pflaster, das in dieser Betrachtung nicht berücksichtigt ist.

„Kopfsteinpflaster gehört zu Dresden“, mit diesen Worten verteidigte letztes Jahr ein Stadtromantiker dieses wertbeständige Material. Für Alte und Mobilitätseingeschränkte, Radfahrer und viele, viele Ohren ist es hingegen eine Zumutung. Jeder dritte Dresdner ist nach Lärmausbreitungskarte lärmgeschädigt. Laut kommunaler Bürgerumfrage ist für jeden zweiten Dresdner Lärm das größte Problem. Dennoch findet man den Belag immer noch auf Hauptstraßen und Anliegersammelstraßen, wo ich ihn mit Priorität ersetzen würde. In den Wohngebieten sollte man stärker differenzieren, schließlich setzt Pflaster ästhetische Akzente, der Ausbau ist teuer. Stattdessen macht man in Sanierungsgebieten Tabula rasa, wie jüngst bei der Luxussanierung der Kiefernstraße im Hechtviertel. Dort stören mich die oberflächenglatten Betonplatten, die – im Mix mit Natursteinpflaster –  für Fußgänger und Radfahrer bei Nässe, Schnee- und Eisglätte kreuzgefährlich sind.

Bildschirmfoto vom 2014-01-09 18_00_12

Die hier im Bildschirmfoto dargestellte Lösung wird es demnächst als Smartphone-App geben. Das heißt, vor Fahrtantritt oder während der Fahrt kann man prüfen, wie komfortabel der geplante Weg sein wird. In vier Qualitätsstufen wird der Fahrbahnbelag visualisiert. Bieten sich freundlichere Wege an, kann man diese bevorzugen. Auch ist eine wesentlich differenziertere Erfassung der Oberflächenqualität als mit dem Tag smoothness von OpenStreetMap möglich.

Der Clou, die Messdaten werden fortlaufend von einer Nutzergemeinschaft  per Smartphone ermittelt und durch besondere Algorithmen mit hoher Genauigkeit auf die Straßengeometrie zurückprojiziert. Die Daten sind stets aktuell, natürlich öffentlich, dürfen und sollen von der Straßenbauverwaltung und Verkehrsplanung genutzt und von der Stadtpolitik und Bürgeröffentlichkeit kontrolliert werden. In bisherigen Messverfahren werden Daten von Zweispurfahrzeugen aus erhoben, sind dadurch teuer, veralten rasch und liegen nur für Hauptnetze vor.

Für Experten ein paar Stichpunkte aus der Toolchain (KNIME, Postgis, ST-Matching); Kontakt zu den Entwicklern vermittele ich sehr gern. Übrigens wird für  weitere Verbesserungen – und eine mögliche Markteinführung über Dresden hinaus – eine Finanzierungsstrategie gesucht.

Die Vorteile: Es erfolgt eine fortlaufende Datensammlung per App. Die Daten stehen anonymisiert nach Überspielung auf den Server zur Verfügung, geben Hinweise auf lokal begrenzte Veränderungen (Schlaglöcher, Deckensanierung) oder zeigen prozentuale Veränderungen in den Qualitätsklassen an. Damit steht ein stets aktuelles Controllinginstrument zur Verfügung. Sanierungen können zielgerichtet auf häufig genutzte Strecken konzentriert werden. Über Nutzungshäufigkeiten können verbesserte Prognosedaten generiert werden. Es gibt eine verbesserte Legitimation für einzelne Maßnahmen im Wegenetz.

Bildschirmfoto vom 2013-12-30 19_37_17

Messdatenabdeckung durch einen einzelnen Nutzer, Mittelung aus wenigsten 15 Messfahrten

Bildschirmfoto vom 2013-12-31 13_57_18

Abfrage einer Qualitätsstufe. Im Array können pro Messpunkt unterschiedliche Klassen und Häufigkeiten vorkommen. Mit dieser Abfrage wird noch nicht die häufigste Klasse bzw. ein Farbverlauf dargestellt. Classificationarray bietet die Möglichkeit zur Trendabfrage.

 

 

 

Aus blau wird grün – SZ-Bike startet in 2014

Nun ist es raus, der Start von SZ-Bike verzögert sich bis 2014. Die blauen Räder von Nextbike sind noch eher auf touristische Nutzer orientiert.  In der Dresdner Debatte zum Verkehrsentwicklungsplan wird aktuell ein Radleihesystem für Bürger vermisst. Das dürfte sich ja nun rasch ändern.

 

Nextbike_Hbf

Um solche Zustände an den raren Fahrradbügeln zukünftig zu vermeiden, soll laut Anbieter die Innenstadt als sogenannte Flexzone organisiert sein. D.h., die Räder werden mittels GPS auch an selbst gewählten Abstellplätzen gefunden und können nötigenfalls nachfragegerecht umgestellt werden. Über eine App kann man sehr komfortabel buchen.

Im Themenstadtplan sind auch die Standorte der anderen Verleiher zu finden.

Die freie Aufstellung der Räder macht mir Sorge. Schließlich fehlen der Innenstadt schon jetzt einige Tausend Fahrradparkplätze. Feste Stationen mit Buchungsterminal gibt es beispielsweise in Nürnberg:

Noris1

Noris2

Seitenwechsel an der Waldschlößchenbrücke

Zu den unbefriedigend gelösten Punkten an der Brücke gehört der Wechsel von der links- zur rechtselbischen Seite, vor allem wenn man elbabwärts vom Blauen Wunder kommt. Die Ursache mag in der Landschaftsschutzgebietsverordnung begründet sein. Jedenfalls gibt es keine befestigte Wegeverbindung vom Elberadweg hinauf zum Käthe-Kollwitz-Ufer und vermutlich wird es so schnell keine geben.
Wenn man sich den breit ausgefahrenen Pfad zum Hochwasserpumpwerk Johannstadt vor Ort näher anschaut, erkennt man den Bedarf. Auch auf älteren Luftbildern ist er deutlich sichtbar. Ein Weg mit wassergebundener Decke wäre eindeutig schmaler. Warum sollte ein derartiger Eingriff nicht genehmigungsfähig sein?

WSB1

Frische Luft – Service beim Radhändler

Immer mehr Händler stellen eine Luftpumpe als Service vor die Tür, so wie hier bei Müller´s Fahrradladen in Strehlen.Mueller_Pumpe

 

 

 

 

 

Es macht Sinn, den Reifendruck an die bevorzugten Distanzen und Wegebeschaffenheiten anzupassen (Faustformel: je weiter, desto härter; je rauher, desto weicher).

West-Ost-Gefälle bei Radwegen

Radwege

So oder so – Parken in Prohlis

Andere Vermieter, andere Sitten. Der eine setzt Bügel für maximal zwei Räder, der andere stellt Felgenknicker für vier vor die Tür.

 

WGS GAG

 

Fazit: Anlehnbügel haben eindeutige Vorteile, sie ziehen aber auch Fremdnutzer magisch an.